“Von jungen und jung gebliebenen”

Wie alles begann...

 

Wer kennt sie nicht die berühmt berüchtigten Schülerdiscos im Skilager oder vor den Sommerferien? Ein Highlight für viele und auch der Anfang einer möglichen Schulromanze.

 

Wir schreiben das Jahr 1994 - Kallnach im Sommer bei warmen Temperaturen - im Singsaal wummern starke Bässe gefolgt von einer langsamen Slow-Runde bei spärlichem Licht und vielen, vielen von Hand benamsten CD’s auf einem Stapel. Tage zuvor hat eine handvoll Jugendlicher aus Kallnach und Niederried eine private HifiAnlage organisiert und begonnen, das kleine Festli auf die Beine zu stellen Nach dem ersten Erfolg im Singsaal mit 30 Besuchern und bei gefühlten 50°C hat die Equipe den Elan mitgenommen und in den Folgejahren weitere Veranstaltungen durchgeführt. So auch in der Turnhalle Niederried, gefolgt von einem kurzen Gastspiel im Saal des Restaurant Kreuz.

 

Während dieser ersten Zeit standen die Organisatoren nicht immer im Einklang mit den Gemeinden oder den Schulkommissionen, was schlussendlich zu einem Unterbruch der Aktivitäten von knapp einem Jahr führte. 1997 nahmen die zwei Niederrieder, Patric Scheurer und Christian Wälti, den Grundgedanken der Ideologie „von Jungen für Junge“ erneut auf. Das Resultat war ein selbstgefertigtes Tippizelt mit beigestelltem Ladewagen als DJ Pult direkt am Aareufer in Niederried. Hinter der runden Stehbar aufgetürmt: Bierträger soviel die Töffli- und Veloanhänger und nicht zuletzt die Portemonnaies hergaben. Werbung wurde mit selbstgezeichneten Flyern und einem Kopiereinsatz von 20.- Franken beim Gix (Gix Junior ist heute der Presi) gemacht. Der Anlass fand Anklang und zählte rund 70 Besucher. Dies bedeutete aber auch, dass kurz vor Mitternacht das Bier ausging und nur spärlich für Nachschub gesorgt werden konnte. Hervorragende Stimmung und ein voller Erfolg für die Veranstalter bei idyllischem AareAmbiente.

 

Nach diesem ersten Höhepunkt war die Motivation gross auch im 1998 eine Party am Aareufer von Niederried umzusetzen. Gesagt getan und so entstand aus einem selbstgezimmerten Festzelt aus Baloxen, Holzlatten, Blachen aus der Zuckerfabrik, Seilen und viel Engagement eine kleine Villa Kunterbunt für eine Nacht. Belohnt wurde die Mühe mit einem riesigen Besucheransturm welche die zehnköpfige Truppe kaum zu bewältigen mochte. Bereits um 22h musste in den umliegenden Restaurants für „Münz“ besorgt und Bier geholt werden. Nach einer intensiven und kurzen Nacht gab es viel aufzuräumen – der Erfolg stärkte uns jedoch.

 

Es wurde Winter und der Frühling 1999 zeigte sich bereits zaghaft. Da trafen sich ein paar unentwegte in der Waldhütte Niederried um über das Erlebte zu philosophieren und erneut neue Party Pläne zu schmieden. Und wie es so kommen musste, ist Jonny Sieber wieder einmal zu spät gekommen. Kurzerhand wurde beschlossen, dass dieser für die nächste Sitzung das Bier zu organisieren habe. Der „Hopfejonny“ war geboren. Fortan brachte immer ein freiwilliger das Bier zur nächsten Besprechung mit in die Waldhütte. Um das private Risiko zu senken, klarere Strukturen zu schaffen und mehr Akzeptanz bei den Gemeinden und der Bevölkerung zu erlangen, beschloss die bunte Truppe einen Verein zu gründen.

 

So trafen sich die Interessierten am 7. März 1999 um 15.15 Uhr in der Waldhütte Niederried. Traktanden waren nebst der Genehmigung der vorgefertigten Statuten, die Wahl des Vorstandes, die Namensfindung, Mitgliederbeitrag sowie die kommende Party. Die Namenssuche..... Ja, das war vielleicht der schwierigste Teil unserer Vereinsgründung. Nach Vorschlägen wie, Verein Notausgang, PC Grien, ANP, Grienvögel, Muusfalle, Forest Cabin oder sogar No decision überzeugte der Name MOON-LIGHT von Namensgeber Marc Köhli. Nach knappen eineinhalb Stunden Sitzung war der Verein Moon-Light mit 15 Mitgliedern gegründet.

1. Vorstand Moon-Light: • Vereinspräsident: Christian Wälti • Vizepräsident: Marc Köhli • Baugruppenchef: Andreas Marti (wurde darüber noch informiert!) • Bürogruppenchef: Patric Scheurer • Sekretär: Adrian Stolz • Rechnungsrevisoren: Marcel Mori & Benjamin Lüthi

Das Anstossen und Feiern durfte nach einem solchen Schritt natürlich nicht fehlen und so war noch lange Licht in der Waldhütte Niederried.

 

Fortan stieg die Mitgliederzahl von Moon-Light kontinuierlich an und die Party wurde ab 1999 im Festzelt des Männerchors Niederried durchgeführt. Erstmals bestellten wir die Getränke bei einem Getränkelieferanten. Doch auch in diesem Jahr, kurz vor Mitternacht „ausgesoffen“ - und das am ersten Abend! Gezählt wurden an diesem Abend knappe 900 Besucher und Moon-Light war mit etwas mehr als 12 Mitgliedern ganz schön am rotieren, da keinerlei Helfer oder Security im Einsatz waren. Einen groben Tiefschlag erlitt Moon-Light bei der Millenniumsparty SUB 2000 trotz origineller Unterwasserdeko. Regenwetter ohne Ende und über die zwei Tage nur knappe 200 Besucher. Dies verschlang sämtliches Erspartes und ein Neustart wurde notwendig.

 

Fortan gab es im Grien in Niederried jährlich eine Beach-Party welche später zur Moon-Light Party umgetauft wurde. Diese beinhalteten nebst der hausgemachten Deko, erfrischende Drinks, top Dj’s und viele viele Live Acts. Ab und zu betrieb der Verein auch weiter weg eine Bar an einem externen Fest. So zum Beispiel am Nidauer Stedtlifest oder in Gerlafingen. In den kommenden Jahren wuchs die Anzahl der Events beständig und so fanden nebst der eigentlichen Moon-Light Party das Beachvolley Turnier, das Moon-Rock und später auch Silvesterpartys statt. Auch Vereinsausflüge nach Luzern, Nizza oder Galella fanden Platz in den Vereinstätigkeiten und trugen zum Zusammenhalt des Vereines bei.

 

Mittlerweile ist der Verein Moon-Light fast 20 Jahre aktiv und hat viele schöne, attraktive und interessante Veranstaltungen organisiert oder hat an diesen mitgewirkt. Derzeit zählt der Verein über 28 Mitglieder und ein Generationenwechsel mit etlichen neuen Mitgliedern hat stattgefunden. Dank dem grossen Engagement der einzelnen Vereinsmitglieder, der vielen neuen Inputs und den frischen, sprühende Ideen entwickelt sich der Verein stets weiter und dessen Erhalt kann so gewährleistet werden.

Sich stets auf die alten Werte und Prinzipien besinnen, um kommende Herausforderungen zu meistern. Oder wie der alte delphische Spruch besagt „Gnothi seauton“- Erkenne dich selbst.

 

Leitbild – Motto Verein Moon-Light:

- Struktur: Viele verschiedene Kerle mit den unterschiedlichsten Interessen, Altersgruppen und weit gestreuten beruflichen Tätigkeiten organisieren für andere aber nicht zuletzt auch für sich selber Feste/Veranstaltungen.

- Feste/Veranstaltungen: Die durchgeführten Feste/Veranstaltungen, stehen unter der Devise „So kostengünstig wie möglich mit bestmöglichster Ausgangsqualität für den Gast“.

- Glaubwürdigkeit: Wir sind kundenorientiert, transparent und lassen unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen, welche wir respektieren.

- Respekt: Durch die gemeinsame Organisation der Feste/Veranstaltungen, fördern wir die Sozialkompetenz sowie die organisatorischen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder. Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für das Fortbestehen des Vereins und respektieren jedes Mitglied in seinem Wesen.

- Verantwortung: Moon-Light unterstützt gemeinnützige Projekte in der Region. Sowohl seine Einzelmitglieder als auch der Verein als Gesamtorgan sind sich der Vorbildfunktion bewusst und wahren diese.

- Unabhängigkeit: Unsere Inhalte wählen und gestalten wir unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Wir verpflichten uns, zu besonderer Qualität gegenüber unserem Publikum.

- Verbundenheit: In unseren Beziehungen zu Sponsoren, Helfern, Privatpersonen und Mitgliedern sowie der Gemeinde und den anderen Vereinen streben wir Kontinuität, Verlässlichkeit und eine nachhaltige Zusammenarbeit an.

- Finanzielle Basis: Eine verantwortungsbewusste und weitsichtige Finanzpolitik ist die Basis für die Unabhängigkeit des Vereins und für die Verwirklichung der Vereinsziele.

 

Erstes "Festzelt" in Niederried an der Aare im Jahr 1999

Kontakt

 

Verein Moonlight 

Severin Mori

Berggasse 14

3283 Kallnach

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